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Bücherstapel mit 7 Büchern, das oberste aufgeschlagen Zum Thema Blog
Rainer Sturm / pixelio.de

Hier im Blog  gibt es immer mal wieder interessante Neuigkeiten zum Lesen – viel Spaß dabei!

Der Blog dieser Website dient dazu, Ihnen als Leser, immer wieder die neusten Informationen zum Thema Hypnose, Coaching und Mentaltraining zu übermitteln. So bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten kostenlos Tips und Tricks für Ihr gesundes und zufriedenes Leben! Haben Sie bestimmte Wünsche bezüglich eines Themas? Dann schicken Sie mir einfach eine email. Zum Kontaktformular geht es hier…

 


 

Steigt die Unzufriedenheit oder bist Du glücklich und zufrieden?

Ein Gruppe aus Forschern um den Psychologen Daniel Gilbert der Harvard Universität hat die These aufgestellt, dass den Menschen die Fähigkeit fehlt zufrieden zu sein. In unterschiedlichen Experimenten fanden die Forscher heraus, dass sobald Menschen ein Problem als gelöst ansehen, sie anfangen das Problem anders zu bewerten. Unbewusst wird auf einmal ein viel strengerer Maßstab angesetzt, die Anforderungen werden nach oben geschraubt, die Messlatte wird höher.

Wege aus der Unzufriedenheit
Zufrieden & Glücklich?

Die Forscher ließen z.B. Menschen einen Test durchführen, wobei es darum ging auf einem Bildschirm mit ganz vielen blauen Punkten die blauen Punkte auszusortieren, wobei die Farbtöne von ganz leicht blau bis weit in den violetten Bereich reichten.

Nach einigen Durchgängen wurde unbemerkt die Anzahl der blauen Punkte reduziert. Die Teilnehmer der Studie fingen an aufmerksamer zu suchen und erweiterten unbewusst ihre Definition von der Farbe Blau. Dies erfolge auch wenn man den Teilnehmern erklärte, dass es weniger blaue Punkte geben würde. Der Versuch wurde dann erweitert auf das Erkennen von Fotos mit bedrohlichen Gesichtern zwischen freundlichen und neutralen Gesichtern. Das Ergebnis war gleich, sobald man die Anzahl der bedrohlichen Gesichter reduzierte, wurden auch fast neutrale Gesichter ausgewählt.

Kann man also schlussfolgern, dass die Unzufriedenheit der Menschen nicht weniger werden wird bzw. kann, obwohl sich Situationen im Leben verbessern? Blicken wir bei positiven Veränderungen sofort kritischer auf Situationen? Und wenn dem so ist, was kann ich tun, um dennoch zufrieden und einigermaßen glücklich zu sein?

Man könnte festlegen, wann ein Problem als gelöst gelten könnte. Oder man erkennt für sich, dass die Messlatte am Ende wieder höher gelegt wird. Diesen Umstand sollte man sich dann jedoch wiederholt bewusst machen, um nicht auf hohem Niveau unzufrieden zu sein und um wirklich wichtige Probleme von fast gelösten zu unterscheiden. (Prof.Martin Korte)

Liest man hingegen die diversen Ratgeber zum Thema Glück und Zufriedenheit so findet man meist die folgenden Tipps:

  • Umgeben wir uns mit Menschen, die wir mögen und uns gut tun (es müssen nicht viele sein)
  • Eine ehrliche und stabile Partnerschaft

    wenig zum Glück, glücklich und zufrieden
    Glückliches Leben
  • Regelmäßig Sport treiben und für Entspannung sorgen
  • Dankbar sein für die unterschiedlichen Dinge im Leben
  • Tätigkeiten finden, die einen ausfüllen
  • Neugierig und offen sein für Neues
  • Das Positive auch in schwierigen Lagen wahrnehmen
  • Sich selbst annehmen, mit sich selbst zufrieden sein
  • Auf das Wesentlich konzentrieren und Ablenkungen meiden

Vielleicht findest Du weitere Dinge, die Dir helfen zumindest häufig ein Gefühl von Zufriedenheit und Glück zu erleben. Manchmal hilft es auch dabei Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

 

Mehr Gelassenheit im Alltag

Ist der Wunsch vieler Menschen. Bist auch Du ungeduldig, möchtest gern alles perfekt machen, machst Dir Gedanken und Sorgen oder legst viel Wert auf die Meinung von anderen?

Ruhe und Gelassenheit im Alltag
Mehr Gelassenheit

Schau zunächst einmal welche mentalen Störgrößen Dich belasten:

  • Pflichtbewusstsein
  • Hektik, Multitasking
  • Harmoniebedürfnis
  • Angst
  • Ungeduld
  • Lärm
  • Ehrgeiz
  • Eifersucht
  • Neid, Vergleiche
  • Unzufriedenheit
  • Süchte
  • Schuldgefühle, Selbstverurteilung, schlechtes Gewissen
  • Fremde Erwartungen, Urteil anderer
  • Überlastung
  • Gewohnheiten, Automatismen
  • usw.

Aber vielleicht kennst Du ja einen Menschen, der immer die Ruhe bewahrt, egal was passiert? Dieser Mensch könnte Dein Gelassenheitsvorbild sein. Versuche immer wieder zu denken: „Was würde er/sie jetzt in dieser Situation tun oder denken?

Werkzeuge für mehr Gelassenheit

  1. Loslassen

Wichtig ist es, Stück für Stück zu versuchen, körperliche und geistige Anspannung loszuwerden. Achte darauf, ob du die Stirn runzelst, die Schultern hochziehst und den Nacken verspannst, die ausgelaugt fühlst oder öfter schlecht schläfst. Körperliche Entspannung führt auch zu geistiger Entspannung und umgekehrt geht das auch! Hilfreich sind nach wie vor:

  • Entspannungsübungen
  • Sport
  • Ausreichender erholsamer Schlaf
  • Freiräume für sich selbst schaffen

Für eine mentale Gelassenheit brauchen wir Toleranz: „Andere zu beobachten, ohne zu urteilen oder zu beeinflussen.“ Vielleicht kannst Du dir vorstellen, andere Menschen mit all ihrer Andersartigkeit zu beobachten, so wie man Tiere in der freien Natur oder im Zoo beobachtet. Hilfreich ist es hier, sich in den anderen hineinzuversetzen, es zumindest zu versuchen, die Welt mit oder durch seine Brille zu sehen. Denn seine Welt ist in vielen Dingen ganz anders als Deine eigene!

  1. Frei von Perfektionismus

Nach wie vor bezahlt man die letzten Prozente bis zur Perfektion mit unglaublich viel Energie und Nerven. Getreu dem Pareto Prinzip gilt: In 20% deiner Zeit und mit 20% deiner Mühe erzielst du 80% deiner Ergebnisse! Lerne auch die zweit- oder drittbeste Lösung als gut zu betrachten und hör auf immer wieder an Dir herumzumäkeln mit dem fortwährenden Schlankheits-, Schönheits- und Jugendwahn. Das gilt auch für die Partnerschaft: Du wirst gelassener werden, wenn Du dich von dem Wunsch befreist, deinen Partner zu ändern, nimm seine Schwächen einfach mit Humor!

  1. Aufmerksamkeit

Immer wieder fühlen wir uns unverstanden, bemühen uns aber leider oft auch nicht, andere Mitmenschen zu verstehen. Auch zuhören gehört dazu, probiere einfach mal wenig bis nichts zu sagen, folge den Gedanken deines Gegenübers! Befreie Dich vom Bedürfnis im Mittelpunkt stehen zu wollen durch aktives Zuhören, Interesse zeigen, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen. Sei freundlich und werde zum Geber: „Hör einfach mal zu“!

  1. Dinge nicht so wichtig nehmen

    10 kg weniger
    Wunsch abnehmen

Etwas was uns sehr stark umtreibt, uns Sorgen und Ärger bereitet ist in diesem Moment hochgradig wichtig. Hilfreich ist es jedoch sich klar zu machen, dass diese hohe Bedeutung relativ ist. Stell Dir vor, dass Du jetzt in einem Jahr noch mal genau über das Problem nachdenkst. Geh raus, fahr weg, besuche jemanden, nimm räumlich Abstand. Weniger ist oft mehr, das Anhäufen von Geld oder materiellen Dingen macht langfristig nicht wirklich glücklich

  1. Die Macht der Gedanken

Was wir immer und immer wieder denken automatisiert sich. Für positive Gedanken ist das super, aber leider machen viele Menschen oft das Gegenteil. Wichtig ist es, negative Gedanken zu erkennen und sie abrupt zu stoppen: „Balle die Faust, lass das Tief vorbeiziehen!“ Sei dankbar über das was gut ist und schreibe es auf und befreie dich von der Erwartungshaltung: „Das Leben ist gerecht und frei von Problemen und meine Mitmenschen sind stets freundlich und dankbar!“

  1. Weniger persönlich nehmen

Alle zwischenmenschlichen Konflikte rauben Dir Gelassenheit. Vermeiden können wir sie nicht, aber es hilft sich zu verdeutlichen, dass man nicht persönlich gemeint ist. Beschimpft Dich jemand, hat das mehr mit ihm selbst zu tun, als mit Dir: „Es ist sein Problem, sein Zorn, sein enger Verstand, sein Verhalten, also lass es bei ihm! Es ist sein Thema, seine Wahrnehmung!“

  1. Ruhe bewahren – Achtsamkeit

Entschleunigung heißt das Zauberwort! Hierzu braucht man seinen eigenen Rhythmus, denn der Kontrollverlust über das eigene Zeitmanagement ist ein riesen Stressfaktor. Befreie Dich von dem ständigen Blick auf das Handy oder die eingehenden Emails, lege hierfür Zeitfenster fest. Multitasking ist ein Märchen, die Aufmerksamkeit springt dabei so viel hin und her, dass unser Gehirn verwirrt reagiert. Lebe das Schildkrötenprinzip zumindest ein wenig. Die Schildkröte ist zwar sehr langsam, lebt aber auch im Vergleich zu anderen sehr lange und sie zieht sich immer mal wieder in ihren Panzer zurück. Ständiges Denken an Dinge in der Zukunft oder in der Vergangenheit rauben jegliche Gelassenheit im Hier und im Jetzt. Versuche immer mal wieder etwas ganz bewusst zu tun: Essen ohne Reden und andere Ablenkung oder Wäsche aufhängen ohne etwas anderes zu denken.

Es ist vieles möglich, aber es ist Training erforderlich. Lasst uns alle etwas gelassener werden, es wird uns gut tun!


Leistung bringen -Leistungsfähig werden- Leistungsfähig bleiben!

Mit anderen mithalten, sich nicht von Jüngeren abhängen lassen, geht das? Ja, in gewissem Maße ist das durchaus möglich. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es nicht unbedingt an den Genen liegt, wie leistungsfähig und belastbar man ist, sondern es liegt an einem selbst.

Leistungsfähigkeit erhöhen
Leistungsfähig

Für die meisten Menschen hat der Tag einfach zu wenig Stunden. Man ist eingebunden in die Arbeit, die Familie, versucht daneben sich vielleicht sportlich zu betätigen und einigermaßen gesund zu ernähren. Und dann hat man (hoffentlich) auch noch einen Freundeskreis, der bedient werden will bzw. Hobbys denen man nachgehen möchte. Für viele Menschen also immer wieder ein Tanz auf dem Drahtseil.

Damit dieser Tanz gelingt, ist es wichtig, seine Ziel möglichst so niedrig anzusetzen, dass sie auch umsetzbar sind und einen nicht abschrecken. 4 mal die Woche 1 Std. Joggen und 2 mal Krafttraining, dazu viel Gemüse, Obst, kaum Fleisch und am besten alles immer frisch zubereitet ist sicherlich für viele eine unrealistische Zielsetzung.

Besser ist es im Kleinen anzufangen: 4 Tage die Woche an selbst aufgestellte Regeln halten, 3 Tage an denen sündigen erlaubt ist. Auch Intervallfasten ist eine durchaus machbare Variante: 3 Mahlzeiten innerhalb von 8 Stunden ohne Zwischensnacks und dann 16 Stunden eine Essenspause einlegen. Weiterhin helfen kleine Bewegungsrituale: alle 30 Minuten aufstehen für 3 Minuten herumlaufen z.B. beim Telefonieren oder jede Treppe als Trainingsgeschenk ansehen.

Machbar wäre sicher  für viele: 2 x 20 Minuten Ausdauersport wie Joggen, Radfahren, Schwimmen, was halt einigermaßen Spaß macht und dabei immer mal kleine Leistungsspitzen setzen, damit die Muskeln sowie das Herz-Kreislaufsystem gefordert werden. Wichtig: langsam dran gewöhnen! Auch hilfreich sind dazu 2 x 20 Minuten Krafttraining pro Woche. Da reicht es für den Anfang mit dem Unterarmstütz zu beginnen und langsam zu steigern jeweils einen Arm oder ein Bein vom Boden zu lösen. Nur wenn Kraft und Ausdauer gemeinsam bedient werden, kann ich eine effektive  Schutzwirkung für den Körper erreichen. Bewege ich mich einmal die Woche, dafür aber vielleicht 1-2 Stunden, ist das zu wenig, denn ich fange jede Woche wieder bei Null an.

Ganz wichtig ist aber immer: Jeder finde sein individuelles Konzept, was für ihn machbar und umsetzbar ist! Nur dann ist es langfristig erfolgreich!


Schlank werden, schlank bleiben, langfristig erfolgreich Abnehmen – geht das?

Ziele kann man nicht auf Biegen und Brechen erreichen, auch beim Abnehmen nicht. Wer versucht untrainiert einen Marathon zu laufen bekommt vermutlich große Probleme mit Muskeln und Bändern. So ist es auch beim Abehmen: Wer von heute auf morgen konsequent sämtliche Genüsse aus seinem Leben verbannt, wird vermutlich nicht lange durchhalten. Verzicht und Aufwand provozieren den Widerstand des Unterbewusstseins. Hilfreich ist es hier, mit dem übertriebenen Perfektionismus aufzuhören und sich bestimmte Bedürfnisse zu erlauben.

 

Ergebnisse zu Studien mit dem Thema, wie lange der Erfolg einer Diät anhält, sind ernüchternd: Nach 3 Jahren wiegen 70-80 Prozent bereits mindestens so viel wie zuvor. Aber warum ist das so?

Abnehmen mit Hypnose
Erfolgreich abnehmen
  • Diäten sind mit einem Sozialleben meist nicht vereinbar und eingentlich nur für Eremiten geeignet.
  • Diäten machen nicht wirklich zufrieden, sondern oft sogar mehr Appetit. Man muss alles genau planen, alle Zutaten zu Hause zu haben, oft haben selbst Zwischenmahlzeite ein Extrarezept. Gibt es mehr Freiraum zum Gestalten,  muss man dafür vor jeder Mahlzeit  in Tabellen nachschauen, z.B. wie hoch der glykämische  Index ist. Dann ist Rechnen angesagt, wieviel erlaubt ist und damit kreist ein Großteil der Gedanken um die Nahrungsaufnahme.
  • Das Verbotene ist besonders reizvoll. Bei Verboten rebelliert unsere Gehirn und will oftmals genau all das, was verboten ist. Es ist im Prinzip so wie die Aufforderung nicht an einen rosa farbenen Elefanten zu denken!
  • Das Leben nach einer Diät ist oftmals mit dem Rückfall in die alten Verhaltensmuster verbunden. Selbst wenn wir unser Verhalten während einer Diät mit Willensanstrengung unterbrochen haben, heißt das nicht, dass das ursprüngliche Programm gelöscht wäre. Gewohnheiten sind ziemlich hartnäckig, um sie zu verändern muss man sie im Normal relativ lange bewusst durch ein anderes Verhalten ersetzen. Hier kann Hypnose helfen, weil man mit Hypnose neue hilfreiche Verhaltensmuster direkt im Unterbewusstsein verankern kann. Es funktioniert jedoch nicht mit jedem x-beliebigen Verhalten, denn es muss die gleichen Vorteile und die gleiche Befriedigung verschaffen, wie das zu ersetzende Verhalten.

Aber was kann ich tun, um dennoch erfolgreich abzunehmen?

  • Programmiere dich mental auf eine schlanke Version deines Selbst. Freu dich darauf, lächle, mach Freudensprünge oder einen Freudentanz. So wirdndas zufriedenmachende Hormon Serotonin ausgeschüttet. Serotonin hat die tolle Nebenwirkung, den Appetit zu dämpfen. Auch das Wachtumshormon Somatropin (HGH – Human Growth Hormon) kann bei Spaß und Freude in unseren Körper ausgeschüttet werden. Es ist für unser Immunsystem besonders wichtig und bekämpft zudem das besonders hartnäckige und ungesunde viszerale Bauchfett. Man kann auch nur so tun als ob! Tu so als würdest du dich freuen, bis der ganze Körper von Glücksgefühlen geflutet wird. Stell dir vor du bist Schauspieler und sollst einen schlanken und energiestrotzenden gesunden Menschen spielen, nicht nur ein paar Minuten, sondern den ganzen Tag.
  •  Erzeuge dünne Gedanken.  Wer wiederholt denkt:“ Ich bin zu fett und daran lässt sich auch nichts ändern“! und dann traurig und sauer auf sich selbst ist, gibt dem Unterbewusstsein indirekt immer wieder einen Befehl zum Dicksein und alles bleibt wie es ist. Wenn der Gedanke kommt, denke an ein STOPPSCHILD und wieederhole in Gedanken mindestens 3 mal das Wort LÖSCHEN. Konzentrierere dich dann auf deinen Atem, wie er durch die Nase ein und wieder herausfließt. Denke dann:“ Egal wie ich gerade aussehe, ich bin bereits auf dem Weg zu einem neuen schlanken Körper.“ Diesen neuen Satz bitte laut oder aber in Gedanken mindestens 20 mal sagen, auf den Atem konzentrieren und mindestens 30 Sekunden lächeln.
  • Nimm Dir ein schönes kleines Buch und schreibe Dir auf, was Du erreichen willst, bis wann und warum. Wer oder was wird Dir dabei helfen? Was ist das Positive am Essen? Was ist das Negative am Essen? Warum esse ich mehr, als ich verbrauche? Achtung bitte dabei KEINE Schuldgefühle zulassen.
  • Schreib mal auf, was Du am Tag alles isst und trinkst. Hilfreich ist es auch, das Gefühl oder die Gefühlslage festzuhalten.
  • Genuss ist wichtig und erlaubt. Das Genießen muss aber auch wirklich passieren, ohne schlechtess Gewissen. Dazu gehört es auch erst mal an dem Genussmittel zu schnuppern und dann nur einen kleinen Bissen zu nehmen, um das Aroma zu kosten. Hier heißt es genussvoll und langsam kauen und essen. Das dauert zwar länger, macht aber auch zufriedener!
  • Stress ist der Abnehmkiller Nr. 1, denn bei Stress wird z.B. der Botenstoff Cortisol ausgeschüttet, der uns zusammen mit Adrenalin Noradrenalin auf den Angriff oder Flucht Modus vorbereiten soll. Leider bewegen wir uns heute bei Stress nicht so wie früher weder durch körperliches Kämpfen noch durch Fliehen, so dass die Botenstoffe wieder abgebaut werden können. Zudem verbraucht unser Gehirn unter Stress ca. 12 % mehr Energie und fordert daher alsbald einen Energienachschub. Man bekommt Heißhunger auf Süßes oder leicht verdauliche Kohlenhydrate. Futtert man dann einen Schokoriegel, so kommt es zu einem raschen Ansteigen des Blutzuckerspiegels. Daher wird vermehrt Insulin ausgeschüttet, um die Glukose aus dem Blut in die Zellen aufzunehmen. Durch das viele Insulin sinkt der Blutzuckerspiegel aber auch schnell wieder, so dass vermehrt Cortisol gebildet wird, weil im Gehirn kaum noch Glukose ankommt. Ein Teufelskreis. Ärgerlich ist es zudem, dass Cortisol die Synthese des Zufriedenheitshormons Serotonin hemmt, so dass Frustessen vorprogrammiert ist. Die Lösung kann nur heißen:“ WENIGER STRESS und / oder MEHR BEWEGUNG.
  • Durch Dopamin werden Glücksgefühle ausgelösst. Gerüche von Backwaren im Supermarkt erzeugen so z.B. ein Verlangen in uns, vor allem, wenn wir hungrig einkaufen gehen. Geben wir dem Verlangen nach und essen ein leckeres Croissant, erzeugt dies Belohnung in Form eines Wohlgefühls. Wir erlernen somit gute Gefühle zu erzeugen. Frage  Dich selbst“ Welche anderen Tätigkeiten, Handlungen, Aktivitäten erzeugen ein Wohlgefühl in mir? Z.B. Meditation, Spaziergänge, Sport, Duschen etc.

Der Erfolg eines langfristigen Abnehmens liegt nicht in den verlorenen Kilos, sondern er besteht darin neue schlankmachende entpannende und bewegungsreiche Verhaltensweisen in den Alltag einzubauen. Auf diese Weise schmelzen die Kilos von ganz alleine. Hypnose kann hier im Unterbewusstsein diese neuen Verhaltensmuster verankern, so dass man sie im Alltag abrufen kann.

 


Alkohol entspannt

Alkohol ist wie ein Sanitäter in der Not singt Grönemeyer. Daher ist es für viele Menschen zur Gewohnheit geworden regelmäßig Alkokol zu konsumieren.

Alkohol reduzieren, weniger trinken
Alkohol entspannt-kurzfristig

Abends nach einem anstrengenden Tag, um runterzukommen, um sich zu belohnen, um den Kopf zu beruhigen und abzuschalten. Alkohol hat einen starken Einfluss auf das Gehirn, er zerstört nicht nur Zellen, sondern greift auch in das Spiel der Botenstoffe ein. Der Botenstoff GABA (Gamma-Aminobuttersäure) fungiert im Gehirn als Bremssignal. Dockt GABA an eine Nervenzelle an, erlahmt deren Aktivität und die Information der Zelle wird nur noch langsam an die Nachbarzelle weitergegeben. Als Folge tritt Beruhigung ein. Alkohol verstärkt diesen Effekt zusätzlich, wenn er sich auf den GABA-Rezeptoren der Zelloberfläche anlagert. Das Gehirn wird überberuhigt, da zusätzlich durch Alkohol auch die Glutamat-Rezeptoren blockiert werden. Der Botenstoff Glutamat erhöht die Empfangsbereitschaft der Nervenzelle, er regt sie an, Signale weiterzuleiten, ist sozusagen der Gegenspieler von GABA. Durch die von Alkohol blockierten Glutamat-Rezeptoren wird also nervliche Erregung verhindert. Angenehme Entspannung tritt ein.

Langfristig aber reduziert Alkohol den beruhigenden Botenstoff GABA und erhöht den erregenden Gegenspieler Glutamat. Die erfolgt vor allem dann, wenn täglich Alkohol getrunken wird, egal wie viel. Wird kein Alkohol getrunken, sind dennoch zu viele Glutamat-Rezeptoren aktiv, mit der Folge, das Nervensystem ist überaktiv. Man fühlt sich nervös, unruhig und ängstlich, der Puls steigt, Schlafprobleme und verstärktes Schwitzen können hinzukommen. Auch bei geringerem regelmäßigen Alkoholkonsum können Entzugserscheinungen auftreten und man fühlt sich nervös und unruhig. Setzt man den Alkohol ab, kann sich der unausgeglichene Stoffwechsel im Gehirn wieder normalisieren.

Auch psychische Probleme werden oft mit Alkohol versucht in den Griff zu bekommen. Gerade für Menschen mit Angsterkrankungen ist Alkohol oft ein Sanitäter mit seiner angstlösenden, enthemmenden und dämpfenden Wirkung. Er verschafft kurzfristig Erleichterung, fördert aber langfristig bestehende psychische Erkrankungen wie z.B. Depressionen oder die verschiedenen Formen der Angsterkrankung. Eine Abhängigkeit von Alkohol kommt dann zu den eigentlichen Problemen hinzu. Ein Teufelskreis, der sich oft nur durch professionelle Hilfe unterbrechen lässt.

Hilfreich ist es, rechtzeitig aus der Spirale auszusteigen und ehrlich sich selbst gegenüber zu sein. Wieviel trinke ich wirklich in der Woche? Was passiert, wenn ich mal 4 oder 6 Wochen gar keinen Alkohol trinke und dann dazu übergehe vielleicht nur noch am Wochenende etwas zu trinken? Wie kann ich Stress und andere Belastungen kompensieren oder Situationen gar verändern? Manchmal ist es hilfreich sich hierbei Unterstützung zu holen. Viel Erfolg bei einem langfristig entspannteren Leben!


Weniger ausflippen, meine Meinung sagen usw.:Gefühle regulieren – Lebenszufriedenheit verbessern!

Manchen Menschen fällt es sehr schwer Gefühle bei sich selbst oder bei anderen Menschen wahrzunehmen. Andere wiederum sind so empathisch, dass sie die Emotionen ihres Gegenübers sowie ihre eigenen Gefühle manchmal kaum aushalten können. Lebenszufriedenheit entsteht jedoch erst dann, wenn wir lernen, Gefühle so zu regulieren, dass sich Wohlbefinden einstellt. Wir können lernen, uns unserer Gefühle bewusst zu sein und diese gezielt zu beeinflussen, sie zu intensivieren, zu reduzieren, ihre Häufigkeit zu erhöhen oder sie fallen zu lassen.

Handeln und Gefühle, Emotionen regulieren
Gefühle bestimmen unser Handeln

Gefühle sind lebenswichtig, denn ohne Gefühle gäbe es keinen Antrieb, keinen Hinweis auf Gefahren, keine Nähe, keine Lebensziele usw. Nicht die Gefühle selbst sind problematisch, sondern vielmehr ein zu viel oder zu wenig davon bzw. ein dauernder Wechsel. Man kann die Begriffe Emotion und Gefühl differenziert betrachten.

Emotionen schießen rasch ein und haben eine hohe Intensität (z.B. bei Ärger). Es gibt laut Paul Ekman  sechs Basisemtotionen: Trauer, Wut/Ärger, Angst, Ekel, Schuld, Freude/Lust. Erleben wir Emotionen, so drücken wir diese mit unserem Gesichtsausdruck, unserer Haltung und Gestik aus und vermitteln anderen so, wie wir uns fühlen. Menschen, die Emotionen unterdrücken sind schlecht von anderen einzuschätzen. Zudem verschwindet die Emtotion durch Unterdrücken nicht.

Stimmungen und Gefühle sind weniger intensiv dafür aber länger andauernd. Ihre Auslöser sind nicht immer eindeutig zu identifizieren, im Gegensatz zu den Emotionsauslösern. Man wacht auf und der Tag scheint gelaufen zu sein, die Stimmung ist miserabel. War der Schlaf nicht gut? Wurden Probleme unterdrückt am vorherigen Tag? Oder ist es eine ganz normale Schwankung, die man einfach akzeptiert?

Manche Menschen beginnen nun zu Grübeln hinsichtlich der Ursache. Dies kann sehr problematisch sein, denn Grübeln führt weder zu einer Lösung, noch zu einem besseren Verständnis, sondern verstärkt negative Stimmungslagen. Hilfreicher wäre es hier, das aktuelle Gefühl wahrzunehmen, zu benennen und zu verstehen, was man fühlt. Erst dann ist es möglich, etwas dagegen zu unternehmen. Ziel sollte es immer sein, sich von den eigenen Affekten  nicht beherrschen zu lasssen. Dies verwirrt uns und führt zu einer einseitigen Wahrnehmung ( z.B. „Ich schaffe das eh nicht“ oder „Überall lauern Gefahren“ usw) und bestimmt unser Handeln oft negativ: man zieht sich zurück, entwickelt Aggressionen, psychosomatische Beschwerden oder fühlt sich überfordert.

Auch Gedanken und Überzeugungen können unsere Gefühle beeinflussen, so dass körperliche Reaktionen verstärkt oder abgeschwächt werden. Die meisten Menschen haben Angst davor eine Rede zu halten. Körperliche Reaktionen wie Anstieg des Herzschlags, Schwitzen, Magenschmerzen oder Durchfall sind oft die Folgen. Die Angst lässt sich aber überwinden, wenn die dahinterliegenden angsterzeugenenden  Einstellungen korrigiert werden ( „Ich darf keine Schwäche zeigen“, „Nur wenn es perfekt läuft, bin ich gut“).

Ein guter Ansatz ist es hier, Situationen und Reaktionen neu zu bewerten, indem negative Gefühle reduziert werden und positive Emotionen verstärkt werden. Die kann man lernen und somit seine Lebenszufriedenheit verbessern.

 


 

Warum gute Vorsätze oftmals nicht lange anhalten

Die meisten Menschen nehmen sich gerade zum Jahreswechsel vor, bestimmte Dinge im neuen Jahr besser zu machen. Kennst Du diese vielen guten Vorsätze wie:

Gute Vorsätze Konstrukt
Konstruktion aus guten Vorsätzen
  • Weniger Stress
  • Mehr Zeit für die Familie
  • Mehr Sport treiben
  • Sich gesünder ernähren
  • Mit dem Rauchen aufhören
  • u.v.m

Leider halten diese guten Vorsätze bei den meisten Menschen nicht so lange an. Ist dein Konstrukt aus guten Vorsätzen auch schon wieder zusammengebrochen? Warum passiert das immer wieder relativ schnell?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen ist ein guter Vorsatz kein Ziel. Er ist meinst unverbindlich, mehr wie eine Art Wunsch, z.B.: “ Ich hätte schon gern ein paar Kilos weniger!“ oder “ Ab dem 1. Januar ist dann Schluss mit Zigaretten!“. Die Frage ist jedoch, was sind denn ein paar Kilos? Wie genau lebe ich denn ohne Zigaretten und was mache ich in Situationen, in denen ich sonst immer geraucht habe? Im Gegensatz zu einem guten Vorsatz ist ein Ziel immer schriftlich festgelegt, messbar, spezifisch, terminiert, realistisch, umsetzbar. Dazu gehört auch, dass man genau wissen muss, WIE man sein Vorhaben umsetzt und was man bei auftretenden Problemen tun kann.

Wenn die Ausdauer bzw. das Durchhaltevermögen fehlt wird es ebenfalls schwierig. Hier hilft die Frage:“ Warum will ich mein Ziel erreichen? Was für Vorteile warten auf mich?“ Weiterhin entscheidend ist die Höhe der persönlichen Schmerzgrenze. Wie wichtig ist mir mein Vorhaben auf einer Skala von 0-10? Je geringer der Leidensdruck, umso geringer die erforderliche Selbstdisziplin.

Nicht zu unterschätzen ist der Faktor ZEIT! Jede Veränderung im Leben braucht einen Zeitkorridor und kostet Kraft und Energie.

Man darf sich auch nicht ablenken lassen durch Dinge, denen man zeitlich und energetisch mehr Prioritäten einräumt. Gerade bei Frauen erlebe ich immer wieder, wie die Bedürfnisse aller anderen häufig vor die eigenen Bedürfnisse gestellt werden.

Wichtig ist also für das lange Anhalten von guten Vorsätzen zusammenfassend:

  • Gute Vorsätze in Ziele umzuwandeln
  • Eine eigene hohe Priorität festzulegen
  • Die erforderliche Zeit freizuschaufeln
  • Ausdauer und Selbstdisziplin aufzubringen
  • Sich nicht ablenken zu lassen

Ganz viel Erfolg dabei!


Hilfe! – Wer oder was hilft Dir?

Du kennst sicher den Placebo-Effekt? Man erwartet eine positive Wirkung und diese tritt ein.

Wer oder was kann mir helfen
Welche Pille hilft mir?

Forscher fanden in diversen Studien und Versuchen in den letzten Jahren verstärkt heraus, wie sehr die Wirksamkeit einer Behandlung von der eigenen Erwartungshaltung abhängt. Gerade im Bereich Schmerztherapie ist dies wissenschaftlich gut erklärbar. In Erwartung, der Schmerze werde gelindert, erfolgt eine Reizweiterleitung unseres Gehirns von der Großhirnrinde bis in das Rückenmark. Dort wird dann ein Teil der Schmerzweiterleitung gestoppt bevor reale Schmerzignale im Gehirn eintreffen. Werden zudem Mittel und Behandlungen von Ärzten in weißen Kitteln gereicht bzw. durchgeführt, verstärkt sich der Placeboeffekt. Er verstärkt sich noch weiter, je teurer das Präparat ist. Es geht aber leider auch in die andere Richtung.

Beim Nocebo-Effekt führt eine negative Erwartungshaltung zu einem Auslösen oder Verstärken der Symptome. Wissenschaftler in Hamburg verabreichten gesunden Menschen im Versuch 2 Arten von Cremes. Die eine war aufwendig verpackt (offenbar teuer), die andere einfach gestaltet, beide enthielten keinerlei Wirkstoff. Den Versuchsteilnehmern wurde erklärt, die Creme vermindere Juckreiz, könne aber als Nebenwirkung die Schmerzwahrnehmung verstärken. Gerade gesunde Teilnehmer der Studie berichteten verstärkt von unangenehmen Schmerzen bei leichter Berührung und zwar um so häufiger, je teurer die Creme war. Bildlich konnte festgestellt werden, dass die Region im Stirnlappen, die unsere Erwartungshaltung beeinflusst, Signale an das Rückenmark weiterleitete, die die Schmerzwahrnehmung bei einfachen Berührungszeizen verstärkte. Selbst öffentliche Gerüchte über vermeindliche Nebenwirkungen können Nocebo-Effekte auslösen, was nicht selten dazu führt, dass Menschen ihre Tabletten nicht mehr einnehmen.

Gerade Ärzte spielen folglich bei beiden Effekten eine außerordentlich wichtige Rolle. Die eigene Erwartungshaltung ist aber auch für alle anderen gesundheitlichen Verfahren unglaublich wichtig. Meiner Meinung nach ist jeder einzelne der Experte für sich und seine Themen bzw seine Empfindungen. Nur jeder selbst kann daher auch für sich herausfinden und entscheiden, wer oder was ihm am besten helfen wird. Daher ist es von großer Bedeutung, seine Intuition wahrnehmen zu können, auf sein Bauchgefühl zu hören und nicht nur Ratschläge oder Meinungen von anderen zu befolgen.


Fühlst Du dich ständig müde, ausgebrannt, gestresst und genervt?

abgebrannt, ausgebrannt, nicht mehr können
Burn-out…. so brennt man aus!

Hast Du zu wenig Zeit für Dich selbst, läufst immer irgendwas hinterher? Aufgaben und Verpflichtungen nerven Dich nur noch? Der Druck im Job nimmt stetig zu und damit auch Versagensängste, die Angst vor der Kündigung. Die Ansprüche an die eigene Leistungsfähigkkeit werden immer größer. Wer mithalten möchte, verausgabt sich oft völlig. Vielleicht läuten auch schon Alarmglocken: Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafprobleme, Gedankenkreisen,…usw! Dennoch denken viele Menschen dann:“ Das wird schon gehen! Reiß dich zusammen! Bald ist Urlaub!“
Wenn die Energie und Kraftreserven jedoch nicht mehr aufgefüllt werden durch positive Erlebnisse in der Freizeit, kann man schnell ausbrennen, man spricht von Burn-out oder einer Erschöpfungsdepression oft begleitet von: chronischer Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Ärger, Gereiztheit, die Fehlerquote steigt, die Leistungsfähigkeit nimmt ab. Selbsttzweifel tauchen auf, man meidet soziale Kontakte, zieht sich zurück, entfremdet sich wohlmöglich von Hobbys und Freunden. Betroffene empfinden ihr gesamtes Leben als reine Belastung. Der Akku ist leer.

Eine langanhaltende Dysbalance in den Lebensbereichen Beruf, Karriere, Gesundheit, Beziehungen, Sicherheit, Privatleben und Hobbys führt nicht selten zum Burn-out.


Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen Burn-out und einer Depression?

Der grundlegende Unterschied zwischen Burn-out und Depression besteht darin, dass sich ein Burn-out meist durch Überarbeitung und ignorieren der eigenen Bedürfnisse entwickelt. Man sagt, Burn-out Syndrome sind eher kontext bezogen, meist berufsbedingt. Der Verlauf ist eher schleichend, Betroffene merken meist sehr spät, dass es so nicht weitergehen kann.

Bei einer Depression hingegen herrscht oft bei Diagnose eine komplette Unlust zum Leben vor. Die Ursachen können vielfältig sein und liegen nicht nur in der Verausgabung. Depressionen können nicht nur plötzlich auftreten, sondern auch frei von jeglichem Kontext.

Im fortgeschrittenen Statium ist es aber kaum noch möglich Burn-out und Depressionen auseinander zu halten.

Auch weiterhin gibt es große Wissenslücken in Deutschland zum Thema Depression.  Bei einer aktuellen Umfrage der Stiftung Deutsche Depressionshilfe erklärte fast ein Viertel der Befragten bereits selbst einmal die Diagnose Depression erhalten zu haben, ein gutes Drittel hatte bislang nichts mit der Krankheit zu tun. Bei vielen Befragten halten sich noch immer Vorurteile, dass die Depression Zeichen von Charakterschwäche oder Folge falscher Lebensführung sei.

 


Achtung Kühlschrankplünderer!

Umgang mit Essanfällen, Essattacken, Fressanfällen und Heißhunger

Essattacken, Kühlschrank leer essen Essanfälle, Fressattacken, nachts an den Kühlschrank gehen
Den Kühlschrank plündern!

Vielen Menschen haben mir immer wieder berichtet, dass sie abends nach Hause kommen und der erste Gang sie zum Kühlschrank führt. Man möchte sich kurzfristig belohnen. Nicht selten wird dann in relativ kurzer Zeit alles in sich hineingefuttert, was da ist. Sind Süßigkeiten vorhanden in Kisten oder Schubläden werden auch diese, meist nicht nur einzeln, weggefuttert. Hinterher fühlt man sich schlecht, denn das war so nicht gewollt. Dann setzt meist das schlechte Gewissen ein, weil man viel zu viele Kalorien konsumiert hat.

Gelegentlich kommt es vor allem abends auch zu regelrechten Ess,- bzw. Fressattacken, bei denen riesige Mengen an Lebensmitteln in kurzer Zeit gierig verschlungen werden. Man hat nicht das Gefühl, aufhören zu können. Manche Menschen versuchen dann Gegenmaßnahmen zu ergreifen wie: Abführmittel, exzessiver Sport oder Erbrechen. Andere nehmen ihr Verhalten hin, und so stätig an Gewicht zu. Vielfach macht man sich selbst extreme Vorwürfe und fühlt sich minderwertig.

In der klassischen Schulmedizin werden dann Ernährungstagebücher, Verhaltenstherapie oder gar Antidepressiva verordnet. Dem einen oder anderen mag das helfen. Aber es gibt auch andere Wege.

Der Umgang mit einem „aus dem Lot geratenen“ Essverhalten ist sicherlich eines der komplexesten Themen im Beratungs- und Therapiebereich. Es gibt nicht den Königsweg und schon gar nicht ein Patentrezept, was auf alle Menschen mit dieser Problematik angewendet werden kann.

Daher arbeite ich seit vielen Jahren immer sehr individuell mit jedem einzelnen, der mit dem Thema Abnehmen oder problemeatisches Essverhalten zu mir in die Praxis kommt. Es gibt Tips und Tricks für individuelle Ernährungskonzepte, wir beleuchten die alltäglichen Stressoren oder schauen nach widerkehrenden Mustern. Mit Hypnose verankern wir hilfreiche Veränderungen und suchen ggf. nach Ursachen für das Verhalten in der Vergangenheit. Zaubern kann ich nicht, aber ich biete eine breitaufgestellte Unterstützung, damit jeder seinen ganz persönlichen individuellen und realistischen Weg einschlagen kann.


 

Lachen aktiviert Selbstheilungskräfte

Kann man mit Lachen und einer veränderten Lebenseinstellung seine Gesundheit wieder herstellen oder sie positiv beeinflussen? Ich denke JA! Langzeitstudien sowie neuere Untersuchungen belegen, dass Gedanken und unser Immunsystem miteinander verknüpft sind und nicht unabhängig voneinander existieren. Erwartet man z.B. eine Krankheit, so erhöht man damit die Wahrscheinlichkeit, diese Krankheit auch tatsächlich zu bekommen. Erwartet man dagegen Gesundheit, so hat man grösste Chancen, sich aufgrund seiner Einstellung einer guten Gesundheit zu erfreuen. Dr. Gunnar Engstrom, Professor an der Lund Uni in Schweden hat sich mit der Einstellung zur Gesundheit befasst und ist der Meinung, dass eine positive Einstellung helfen kann, psychische Verzweiflung abzuwehren und einen wirkungsvollen Schutz gegen Krankheiten aufzubauen.
Also auch für die „Älteren“ unter uns, mehr lol (laughing out loud)!

 

Wenn ihr die Wahl habt, das Bad zu putzen oder zum Sport zu gehen, welche Serien schaut ihr dann eigentlich? 

 


Wirkt Hypnose?

Über die Effektivität von Hypnose

Ich bin frei, denn ich bin einer Wirklichkeit nicht ausgeliefert,sondern kann sie gestalten.
(Paul Watzlawick)
10 Jahre Praxiserfahrungen bestätigen dies, es kommen immer wieder Menschen und erklären, sie haben schon so viel probiert oder über viele Jahre hinweg Therapien hinter sich!

Eine Vergleichsstudie des American Health Magazins zeigt: Wie effektiv ist Hypnose?

  • Pychoanalyse / Gesprächstherapie: 38 % Besserung, Genesung nach 600 Stunden
  • Verhaltenstherapie: 72 % Besserung, Genesung nach 22 Stunden
  • Hypnose: 92 % Besserung, Genesung nach 6 Stunden

Hilfe ich nehme nicht ab!

Studien ergaben, selbst Ernährungsberater unterschätzen ihre tägliche Kalorienaufnahme, denn in diesem Bereich ist der Selbsteinschätzung absolut nicht zu trauen. Der Grundumsatz bei den meisten Menschen liegt zwischen 1400 und 2000 kcal am Tag. Wer weniger ist, als er verbraucht nimmt ab. Leider gibt es viele Mythen, die angeblich ein Abnehmen verhindern, wie ein langsamer Stoffwechsel oder eine Mindestkalorienzahl. Wer genau hinschaut, aufschreibt und abwiegt oder sich ggf. Unterstützung sucht, wird Erfolg haben!


Bitte Motivation für mehr Sport, mehr Bewegung!

Mehr Motivation
Motivation für Sport

Wenn ich mich nur mehr motivieren könnte oder mir jemand in den Hintern treten würde. Das höre ich immer wieder von Menschen, die mehr Sport treiben wollen oder endlich wieder anfangen möchten. Von außen einfach reingießen geht leider nicht wirklich. Aber war brauche ich dafür motiviert etwas anzugehen?
1. Eine Vision von mir, was ich erreichen will
2. Eine Verpflichtung gegenüber mir selbst, die ich so einhalte wie eine Verpflichtung gegenüber jemand anderem
3. Einen Plan erstellen
4. Durchhalten bis zum Ziel (z.B. Abläufe haben sich automatisiert wie tägliches Zähneputzen)

Motivation ist eine grundlegende Zutat für jeden Erfolgscocktail! Dann: Prost und gutes gelingen!